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Sternberg hat neue Straßen und einen Abwasserkanal
15.07.09 12:45
Alter: 9 Jahre


VON: GEMEINDE DEINING S



Mit einem Dorfplatzfest haben die Sternberger Bürgerinnen und Bürger die offizielle Übergabe der neu errichteten Kanalisation, der neu ausgebauten Ortsstraßen und des neu gestalteten Dorfplatzes gefeiert. Pater Reiner Nagel erteilte den kirchlichen Segen und wünschte den Bewohnern viel Freude an ihrem umgestalteten Ort.



Die zweitjüngste „Sternbergerin“ Sophie Ferstl gab zusammen mit Bürgermeister Alois Scherer, 2. Bürgermeister Michael Feichtmeier, MdL Albert Füracker, Pater Reiner Nagel und Gemeinderat Richard Beisig die neue Ortsstraße frei.

Mit 39 Einwohnern ist Sternberg der kleinste Ort der Gemeinde Deining, der nun an die öffentliche Abwasseranlage angeschlossen ist, erklärte Bürgermeister Alois Scherer. Die Kosten für die gut einen Kilometer lange Kanalstrecke in Richtung Sippelmühle betrugen knapp 300 000 €. Nach Fertigstellung des Kanalbaus wurde auch die Gesamtsanierung der Straße von Sternberg nach Waltersberg in Angriff genommen. Die Seitenwege zu den südlich der Ortsdurchfahrt gelegenen Anwesen bekamen neue Tragdeckschichten und im Kurvenbereich der Bergstrecke wurde die Fahrbahn auf fünf Meter verbreitert, um den Begegnungsverkehr zu erleichtern. Mit dem Ausbau der 1,6 Kilometer langen Teilstrecke von Waltersberg nach Sternberg und der Ortsdurchfahrt von Sternberg ist der Lückenschluss bis zur Gemeindegrenze Batzhausen geschafft und damit auch ein wesentlicher Schritt zur Sicherung der wichtigen Straßeninfrastruktur getan, erklärte Bürgermeister Alois Scherer.

Ein weiterer Beitrag zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr sei der Ausbau des Buswendeplatzes mit Haltestelle, so Scherer. Die Kapelle im Ortsmittelpunkt kann durch eine Ausbuchtung an der gegenüberliegenden Straßenseite nun so umfahren werden, dass ein Großbus ohne Rückwärtsfahren wenden kann. Das Bushäuschen wurde unter tatkräftiger Mithilfe von Sternberger Bürgern errichtet. Die Kosten für den Straßenbau beliefen sich auf rund 500 000 €, für den Buswendeplatz mit Haltestelle auf etwa 50 000 €. Mit 60 Prozent beteiligte sich der Freistaat Bayern an den Kosten.

MdL Albert Füracker betonte, dass hier die Steuergelder sinnvoll eingesetzt wurden, denn durch diese Baumaßnahmen werde der ländliche Raum wieder gestärkt und die Menschen finden hier die Voraussetzungen, die sie brauchen, um weiterhin auf den Dörfern wohnen zu können.








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